— SAVE THE DATE —

Das kommende Jahrestreffen 2023 der Handballärzte Deutschland e.V. wird vom 14. bis 15.04.2023 in Köln stattfinden. Es haben bereits alle Referierenden zusagt, sodass Ihr Euch erneut auf ein spannendes und abwechslungsreiches Programm freuen dürft!

Direkt im Anschluss ist der gemeinsame Besuch des REWE Final4 um den DHB-Pokal in der hoffentlich mit 19 750 Zuschauern ausverkauften LANXESS arena geplant.

Weitere Informationen folgen…

 

 

3. Präventionssymposium Handball der VBG

Am Samstag, den 12.11.2022 findet das 3. Präventionssymposium Handball der VBG (Verwaltungs-Berufsgenossenschaft) in Zusammenarbeit mit dem DHB statt. Die kostenlose Online-Veranstaltung bietet von 09:45 Uhr bis 15:00 Uhr unter dem Motto “Leistung verbessern und Verletzungen vermeiden” 6 interdisziplinäre und praxisnahe Vorträge rund um die Harzkugel.

Auch wir Handballärzte Deutschland e.V. sind mit von der Partie und steuern Vorträge zu den Themen “Monitoring von Belastung, Beanspruchung und Erholung – was macht Sinn im Handball” und “Notfallversorgung im Training und am Spielfeldrand – Schwerpunkt Gehirnerschütterung” bei.

Hier geht es zum kompletten Programm:

Programm_Praevsymposium_HANDBALL_2022

Hier geht es zur kostenlosen Anmeldung:

https://www.congress-compact.de/veranstaltungskalender?anmeldung=1172

 

DIE HANDBALLÄRZTE DEUTSCHLAND AUF DEM 37. JAHRESKONGRESS DER GOTS

Am 19. und 20. Mai findet der 37. Jahreskongress der deutschsprachigen Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin (GOTS) im Mercure Hotel MOA in Berlin statt. Dort sind wir am Donnerstagmorgen mit einer eigener Sitzung “Update Handballverletzungen” vertreten, in der auch mehrere Mitglieder Vorträge halten werden.

 

 

Auch in der leider parallel stattfindenden Sitzung “Hochleistungs- und Profisport I” wird ein handballspezifisches Thema vorgetragen.

 

 

Wir würden uns freuen, wenn auch zahlreiche weitere Mitglieder nach Berlin kommen!

 

Hier findet Ihr das gesamte Kongressprogramm:

JAHRESTREFFEN HAMBURG 2022

 

Endlich wieder live und erstmalig im schönen Hamburg!

Unser diesjähriges Treffen fand vom 22. bis 23. April in der Sportstadt Hamburg statt, die sich an diesem Wochenende zu einem “Epizentrum” des deutschen Breiten- und Spitzensports aufschwang. Nur wenige Meter von der Binnenalster entfernt war auch an unserem Veranstaltungsort das Flair des Haspa Marathon Hamburg zu spüren, der zahllose Sporttreibende und Zuschauende anlockte. Ein weiterer Publikumsmagnet war das REWE Final4 um den DHB-Pokal, das wir gemeinsam live verfolgen konnten.

Auf der Agenda standen vier Vortragsblöcke mit aktuellen und vor allem spannenden Themen, die in einer Mischung aus Frontalvorträgen und Workshops präsentiert wurden und zumeist in regen Diskussionen mündeten. Im Block I am Freitagnachmittag starteten Simon Roth mit der Therapiesteuerung mittels EMG und David Boehland mit einem Kinesio-Taping-Workshop praxisnah, ehe Prof. Werner Krutsch als Mitglied der medizinischen Kommission des DFB wertvolle Einblicke in die Herausforderungen der COVID-19-Pandemie im deutschen Fußball und die damit verbundene Entwicklung des DFB-Konzepts geben konnte.

Auf der anschließenden Mitgliederversammlung war nach den üblichen Berichten und Entlastungen von Vorstand und Kassenprüfern eine Rochade im Vorstand erforderlich, da sich Dr. René Touissant und Dr. Christoph Lukas leider nicht mehr zur Wahl stellten. Auch an dieser Stelle wollen wir René und Christoph für ihr Engagement und die hervorragende Arbeit bei den Handballärzten danken! Die Nachfolge traten mit Dr. Sebastian Bierke und Alexander-Stephan Henze zwei junge, motivierte Kollegen an.

 

Der alte und der neue Vorstand der Handballärzte

 

Auch der Samstag bot ein abwechslungsreiches Programm. Dr. Leonard Achenbach berichtete von den Eigenheiten der Trendsportart Beachhandball, Prof. Dirk Ziebolz legte die Wechselwirkungen und Präventionsmöglichkeiten bei entzündlichen Erkrankungen der Mundhöhle im Sport dar. Nach Henning Thriens Vortrag zum Mentalcoaching im Handball wurde auch das Thema “Concussion” von PD Dr. Kai Wohlfahrt und dem VBG-Sportreferenten Henning Bloch ausführlich besprochen. Corinna Haack sorgte mit ihrem Workshop zur amerikanischen Chiropraktik für das abschließende Adjustieren.

Unser großer Dank gilt dem Geschäftsführer der HBL, Frank Bohmann. Er ermöglichte nicht nur den nachfolgenden Besuch des Pokalturniers, sondern nahm sich trotz Terminstress noch die Zeit, um persönlich die gute Zusammenarbeit mit uns Handballärzten zu loben, Fragen zu beantworten und einen Ausblick in die nahe Zukunft zu geben.

 

Halbfinale im REWE Final4

 

Das REWE Final4 in der vollbesetzten Barclays Arena bot danach packende Handballspiele und einen verdienten Sieger. Die Handballärzte gratulieren an dieser Stelle dem Rekordsieger THW Kiel zum 12. Pokalsieg!

HÄD-Treffen in Hamburg 22.-23.4.22

Das Programm für unser Treffen steht, Anmeldungen sind möglich, wir freuen uns auf Euch!

Handball-Ärzte-Programm

Faszination Handball 2.0

Am 18. September 2021 fand nun bereits zum zweiten Mal die sportmedizinische Fortbildungsveranstaltung „Faszination Handball“ in Leipzig statt. „Hoffentlich ist das der Beginn einer Tradition“ sagt Dr. René Toussaint, Wissenschaftliche Leitung der Veranstaltung und Mannschaftsarzt der SC DHFK Handballer, in seinen einleitenden Worten.

Das Veranstaltungsprogramm war sehr vielseitig gestaltet – so wurde nicht nur über handballspezifische Verletzungen und Therapiemöglichkeiten im Leistungssport referiert, sondern unter anderem auch Themen wie Mundhygiene im Leistungssport, Mentaltraining und Return to Competition nach Schulterverletzungen und Sars-Cov2-Infektion thematisiert. Weiterhin haben die beiden Mannschaftsärzte des SC DHFK Handball (1. BL), Dr. René Toussaint und Prof. Pierre Hepp, in einer Podiumsdiskussion mit Karsten Günther (Geschäftsführer SC DHFK Handball) und Handballspieler Simon Ernst (SC DHFK) über die Handballkultur in Leipzig und in Deutschland diskutiert.

 

Im Folgenden wird kurz der Inhalt der verschiedenen Vorträge zusammengefasst:

Prof. Dr. Pierre Hepp, „Die Handballschulter-neue Aspekte“

Prof. Hepp berichtete über das Krankheitsbild der Handballer oder Werferschulter. Sie ist kein alleinstehendes Krankheitsbild, sondern „ein Blumenstraus“ von Pathologien. Er betont vor allem die Wichtigkeit differenziert zwischen sportartspezifischer Adaptation und Pathologie zu unterscheiden. Weiterhin skizzierte er die konservativen und operativen Behandlungsmöglichkeiten. Er unterstreicht die Bedeutsamkeit der Integration von verschiedenen diagnostischen Mitteln (klinische Untersuchung, MRT und Arthroskopie) und den Anspruch des Sportlerpatienten für die korrekte Indikationsstellung verschiedener Therapie – Verfahren.

 

Hendrik Bloch, „Return to competition nach Schulterverletzungen im Leistungssport“

Herr Bloch von der VBG berichtete über die Entwicklung des „Return to Competition“ – Algorhythmus für den Bereich der Schulter und stellte das neue Testmanual vor. Dieses beinhaltet verschiedene klinische und funktionelle Tests mit denen ein verletzter Spieler schrittweise anhand stufenweiser Überprüfung der Therapieergebnisse bis hin zu adaptierten Trainingseinheiten wieder sicher in die Wettkampffähigkeit geführt und in die Mannschaft reintegriert werden kann.

 

Florian Sänger; „Neues zur KernSpinResonanztherapie“

Herr Sänger berichtete über die MBST – KernSpinResonanztherapie, die nebenwirkungsfrei und aus seiner Erfahrung gut wirksam, als Alternative zur „klassischen Schulmedizin“ genutzt werden kann um verschiedene Sportverletzungen, Fehl- und Überlastungsschäden als auch degenerative Erkrankungen erfolgreich zu behandeln. Im Mittelpunkt stehen eine wesentliche zeitliche Optimierung und Erfolgssicherung des Heilungsverlaufes. Das Verfahren basiert auf der MRT-Technologie mit deutlich geringeren Feldstärken und ist somit ambulant unkompliziert einsetzbar.

 

Dr. Leonard Achenbach, „Beachhandball vs. Hallenhandball, Unterschiedliche Schwerpunkte in der Verletzungsprävention“

Herr Dr. Achenbach referierte mit dem Motto „Verletzungen sind kein Pech“ über verschiedene biomechanische Aspekte im Handball. Er betont, dass Verletzungen oft multifaktoriell bedingt sind, und plädiert für sorgfältige und regelmäßige Präventionsarbeit. Anschließend verglich er den klassischen Hallenhandball mit der sich neuen Trendsportart Beachhandball. Laut Achenbach sind im Beachhandball die Spieler einer noch höheren Belastung, einem unebenen Boden und mehr eins-zu-eins Kämpfen ausgesetzt. Es bestehen somit auch andere Verletzungsmuster.

 

Klaus-Dieter Lübke-Naberhaus, „Leistungsreserven fördern mit Mentaltraining im Handball“ Herr Lübke-Naberhaus berichtete über das unausgeschöpfte Potenzial des Mental-Trainings im (Leistungs-) Sport Für ihn ist eine Trennung von Körper, Seele und Geist für das Erleben von „moments of excellence“ nicht möglich. Er berichtete über Team-Motivation und die Wirkung von Angst und Stress auf den Spieler. Laut Lübke-Naberhaus ist „das beste Training des Geistes, Spaß zu haben“. Er stellt aber auch konkrete stärkende und unterstützende mentale Methoden wie die Imagination, paradoxe Imagination, Selbstregulierung, das Nutzen von Ritualen und die Posthypnotische Suggestion als Optionen im Leistungssport vor.

 

Dr. Sven Fikenzer, „Return to competition nach Sars-Cov-2-Infektion im Handballsport“

Herr Dr. Fikenzer vom Uniklinikum Leipzig präsentierte aktuelle internationale und eigene Forschungsergebnisse zum Thema Auswirkungen einer Sars-Cov2-Infektion im Leistungssport und wie kann ein Return- to-Sport gestaltet werden. Anhand von zwei Fallbeispielen von SC DHFK Handballern skizzierte er den diagnostischen und therapeutischen Verlauf bis zum Return-to-Sport.  Er betonte, dass die engmaschige Kontrolle und (Re-) Evaluierung der Patienten wichtig für ein sicheres und erfolgreiche Rückkehr in den Leistungs- aber auch ambitionierten Freizeitsport sind und die Entscheidungen hoch individuell getroffen werden müssen.

 

Prof. Dr. Dirk Ziebolz, Mundgesundheit und Leistungssport: Realität vs. Mythen

Professor Ziebolz referierte über Mundgesundheit im Leistungssport. Die Thematik hat aktuell in der Wissenschaft, in der Gesellschaft und unter betreuenden Sportmedizinern bisher nur wenig Aufmerksamkeit erfahren. Er betont, dass die immunologische Dysbalance bei vielen Sportlern, die unter anderem durch vermehrten Stress, Dauerbelastung ohne Phasen der Regeneration und die Ernährung bedingt sein können, trotz einer guten Zahnpflege zu einer erhöhten Entzündungsanfälligkeit, auch im Mundraum führen kann. Professor Ziebolz plädiert für mehr Aufklärungsarbeit und eine nähere Zusammenarbeit zwischen Sportärzten und Zahnärzten.

 

Marie-Therese Junge, „Kryotherapie – was geht mit Kälte?“

Frau Junge referierte über die Anwendungen der Kryotherapie im Sport. Sie stellt mit der neuroreflektorischen, hyperbaren CO2-Kältetherapie ein sehr wirksames aber noch nicht so weit verbreitetes Verfahren im Leistungssport vor. Es stehen analgetische, antiphlogistische, vasomotorische und muskelrelaxierende Wirkungen im Fokus der Therapie. Die konkrete Anwendung bei verschiedenen Indikationen, besonders posttraumatisch aber auch postoperativ, geht von direkt am Spielfeldrand (Anm. der Autorin: Die Handballer vom SC DHfK Leipzig haben seit 8 Jahren ein mobiles Gerät im Einsatz) über Einsatz in der Sportphysiotherapie bis hin in Kliniken und in der ärztlichen Praxis, nicht nur bei Sportmedizinern sondern auch bei Orthopäden und Unfallchirurgen.

 

Abgerundet wurde das Symposium mit interessanten Vorträgen und anregenden Diskussionen durch drei Workshops zu den Themen Taping-Update im Sport (Dr. David Boehland), Kältetherapie und Einsatzmöglichkeiten nicht nur im Leistungssport (Marie-Therese Junge) sowie MBST _ KernSpinResonanztherapie mit Fallbeispielen und Vorstellung einer mobilen Geräte-Variante (Florian Sänger)

 

Zusammenfassend haben die Vorträge und Workshops gezeigt, dass die sportmedizinische Versorgung, incl. Betreuung sowie Diagnostik, Therapie von Handballern und anderen Sportlern sehr vielseitig und komplex ist und es daher wichtig und unumgänglich ist interdisziplinär und im Team zu arbeiten. Weiterhin wurde die Bedeutung der (Weiter-) Entwicklung von präventiven Maßnahmen nicht nur im Handball hervorgehoben. Im Mittelpunkt sollte immer der individuelle Sportler stehen, so dass er bei guter sportmedizinischer Versorgung Bestleistungen erzielen kann.

Yasmin Youssef

Digitale Mitgliederversammlung

Wie angekündigt, kann die Mitgliederversammlung dieses Jahr am 26.2.21, 18.00 Uhr leider nur via Zoom Meeting erfolgen. Einwahldaten kommen in Kürze per mail. Hier gibt es schon einmal die Tagesordnung: Einladung MV2021_Video

Update: Das Protokoll ist im geschützten Mitgliederbereich eingestellt.

Save the Date!

Am 18.9.21 organisiert Rene Toussaint die Veranstaltung: Faszination Handball 2.0 in Leipzig. Programmflyer folgt!

Neue Handballveranstaltung

Vorstandsmitglied Rene Toussaint veranstaltet am 26.9.20 in Leipzig eine Fortbildung “Faszination Handball”

Hier geht es zum finalen Programmflyer

Don´t save the Date

Der GOTS Kongress am 18.-19-6-20in Berlin wurde leider aufgrund der Corona-Situation abgesagt. Somit entfällt der Vortragsblock der Handballärzte und das nächste Zusammenkommen wird unser Jahrestreffen Anfang 2021 sein.